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Mit 6 Niederlassungen, verteilt in den Kantonen Solothurn und Bern, bilden wir die
„astrada die baugruppe“.
Heute nur noch unter einer Marke, mit einem Namen, „astrada“. Woher der Name Astrada kommt? Von „strada“, italienisch la strada, als Namensvorschlag eines Mitarbeiters mit einem „A“ davor, um den vordersten Platz in der alphabetischen Reihenfolge im Telefon und auch sonst überall zu garantieren.
Die Existenzberechtigung hat auch unser Unternehmen ja nicht der Marke wegen, sondern wegen dem Nutzen, den wir für unserer Kunden bauen. Und Bauen tun unsere Niederlassungen mit folgenden Spezialisierungen:
Strassenbau und Allgemeiner Tiefbau in Subingen und Olten,
Ingenieur-Tiefbau und Gleisbau in Bern, Spiez,
Aushub und Rückbau in Biel,
Industrie- und Hochbau in Oensingen und Bettlach.
Mit dieser in den letzten Jahren ständig verbesserten Konzentration der Stärken erbringen wir mehr Qualität und somit einen noch höheren Nutzen für unsere Kunden. In der jeweiligen objektspezifischen Zusammenarbeit mehrerer Standorte können wir spezialisierte und zugleich umfassende Bauleistungen anbieten, z.B. in einem Industrieprojekt vom Rückbau, über Baugruben und Erdarbeiten, zum Hochbau und bis zu den Umgebungsarbeiten. Damit entlasten wir den Bauherrn bezüglich Koordination und Schnittstellenmanagement. Und diese umfassenden Bauleistungen kommen wirklich - und nicht nur auf dem Papier - aus einer Hand, denn wir verstehen uns als ein Unternehmen und eine Marke, d.h. wir sind alle dem gleichen guten Ruf verpflichtet.
Die Qualität, der Termin und der wirtschaftliche Erfolg jedes einzelnen Kundenauftrages machen unsere Mitarbeitenden vor Ort.
Dafür setzen sich 220 Bauarbeiter, mit einer Ausnahme immer noch 100% männlich, inklusive 30 Lernende ein.
Geführt und unterstützt werden sie von 110 Kaderleuten,
Geschäftsleiter, Kalkulatoren, Projektleiter und Bauführer und
davon 70 als Poliere und Vorarbeiter auf den Baustellen.
28 Mitarbeitende erbringen in den Werkhöfen, den Werkstätten und den Administrationen der NL die sogenannten rückwärtigen Dienste.
Auf Stufe Gruppe kommen nochmals dazu:
ein Dutzend Mitarbeitende mit Zentralen Diensten, RW, IT, HRM, RM inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz,
unsere beiden technischen Leiter für Ingenieurtiefbau und für Strassenbau,
die 3köpfige Gruppenleitung und
unsere beiden externen VR.
Total Beschäftigte: Knapp 400, mit steigender Zahl des Kaders und abnehmendem Baupersonal.
Weitere Zahlen verhalten sich im Rahmen des Vorjahres.
Der Umsatz beträgt für das Jahr 2009 CHF Mio112, Vorjahr 113, in den beiden umsatzstärksten Sparten:
CHF Mio. 56, Vorjahr 52, im Strassen- und Tiefbau
CHF Mio. 39, Vorjahr 36, im Industrie- und Wohnungsbau
Der Gewinn entspricht eingestandenermassen leider auch im vergangenen Jahr nicht den Anstrengungen. Es reicht, um Steuern, auch Ertragssteuern, zu bezahlen. Boni beschränken sich auf Wenige und haben „Baumasse“.
Mit der weiteren Verkürzung der Bilanz durch Verringerung des Umlaufvermögens, weniger angefangenen Arbeiten dank schnellerem Abrechnen und Desinvestitionen nichtbetrieblicher Immobilien konnte die Eigenkapitalquote auf eine Höhe von über 50% verstärkt werden.
Die Investitionen in unser Inventar, Maschinen, Geräte und Fahrzeuge werden 2010 mit über 5 Mio. im Vergleich zum Vorjahr höher ausfallen.
Wo können wir uns verbessern?
Spezialisieren und Sparen sind gute Voraussetzungen, es braucht aber noch mehr, um Erfolg zu haben. Zum Können des Spezialisten und den tiefsten Kosten braucht es Initiative, Mut und Kraft, Ausdauer und Geduld und vor allem ein persönliches Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters. Ich bin sehr, sehr stolz, dass alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesem Anspruch in hohem Masse nachkommen.
Um die immer komplexer werdenden Bauleistungen erfolgreich zu bewältigen, braucht es zusätzlich zu den überdurchschnittlichen Leistungen jedes Einzelnen etwas, das wir allgemein als Kultur einer Organisation bezeichnen, früher sprach man von „Corpsgeist“, heute eher von „spirit“.
Wir sind weiterhin davon abhängig - dass unsere Kunden und Partner uns fordern und fördern.
Wir möchten unsere Kultur verbessern, die gute Balance finden zwischen Selbstvertrauen und Respekt vor dem Andern, zwischen persönlichen Bedürfnissen und dem Wohl aller Beteiligten, dem Gelingen des Ganzen. Wenn wir dies schaffen, haben wir gute Chancen, auch in der Zukunft mit ihnen erfolgreich bauen zu können.
Peter Fritschi, Präs. VR, April 2010








